Definition
Ein Intentional Grounding liegt vor, wenn ein Spieler, dem ein "unmittelbarer Yardverlust" droht, einen Pass nach vorne wirft, der keine realistische Chance auf einen Abschluss hat. Die National Football League definiert eine realistische Chance auf einen Abschluss als: "ein Pass, der in Richtung eines ursprünglich geeigneten Empfängers geworfen wird und in dessen Nähe landet".
Wichtige Aspekte
Ein Quarterback darf nicht einfach einen Ball werfen, wohin er will, nur um einen Sack oder einen Treffer durch einen heranstürmenden Verteidiger zu vermeiden. Die Regel lässt den Schiedsrichtern einen gewissen Spielraum bei der Entscheidung, ob ein Pass eine "realistische Chance auf Vollendung" hat oder nicht.
Ausnahmen von der Regel
Hit by the Defender
Wenn der Quarterback während des Wurfs von einem Verteidiger getroffen wird, wertet der Schiedsrichter den Pass nicht als absichtliches Foul – unabhängig davon, wo der Ball landet.
Außerhalb der "Tackle Box / Pocket"
Wenn sich der Quarterback außerhalb der "Tackle Box" befindet (der Raum zwischen dem linken und rechten Offensive Tackle), darf er den Ball wegwerfen, solange der Ball mindestens bis zur Line of Scrimmage zurückkommt.
Strafe
NFL: Verlust von 10 Yards und einem Down für die Offense.
College Football: Verlust eines Downs, aber die Entfernung der Strafe ist an der Stelle des Fouls.
