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🏈 Football Basics - Dein Schnelleinstieg ins American Football

American Football ist ein extrem spannender, aber für Anfänger auch sehr komplizierter Sport. Deswegen haben wir hier für Euch einen kleinen Football-Basics Guide erstellt, der Euch die einzelnen Begriffe, Spielzüge, Positionen erklärt. Wer sich dazu (oder im späteren Verlauf) auch noch Interesse am Fantasy Football entwickelt, kann sich unsere Fantasy Football Hilfen anschauen, um einen möglichst einfachen Einstieg darin zu finden. Willst Du also Dein Wissen zum American Football ausbauen und das Spiel immer besser verstehen, solltest Du auf jeden Fall die Begriffe und Regeln etwas näher kennenlernen. Unser Guide soll Dir dazu als erste Anlaufstation dienen. Wir wünschen Euch viel Spass beim Durchstöbern der Hilfeartikel!

Two-Point-Conversion

Definition

Eine Two-Point-Conversion ist ein Spielzug im American Football, den ein Team unmittelbar nach einem Touchdown ausführen kann – als Alternative zum traditionellen Extra-Point-Kick (One-Point-Conversion). Ziel ist es, zwei zusätzliche Punkte zu erzielen, anstatt eines einzigen.

Ablauf

Nach einem Touchdown wird der Ball an der 2-Yard-Linie der gegnerischen Mannschaft platziert (NFL-Standard; die Markierung ist im Profi-Football durch einen kleinen Strich erkennbar). Von dort aus führt das punktende Team einen regulären Spielzug aus, um den Ball erneut über die gegnerische Goal Line zu bringen – ähnlich wie bei einem Touchdown.

Gelingt die Two-Point-Conversion: → Das Team erhält 2 zusätzliche Punkte (insgesamt also 8 Punkte inklusive Touchdown).

Misslingt der Versuch: → Es gibt keine Zusatzpunkte; das Team bleibt bei den 6 Punkten des Touchdowns.

In beiden Fällen erfolgt anschließend – sofern Spielzeit in der Halbzeit verbleibt – ein regulärer Kickoff.

Historische Hinweise

Bis 2014 befand sich die Scrimmage-Linie für den Extra-Point-Kick ebenfalls an der 2-Yard-Linie. Die neue Markierung für Two-Point-Conversions entspricht also der früheren Position des klassischen Extrapunkts.

Erfolgsquote

Die Erfolgswahrscheinlichkeit einer Two-Point-Conversion liegt je nach Quelle zwischen 40 % und 55 %. Damit ist sie deutlich geringer als die nahezu automatische Verwertung eines Extra-Point-Kicks.

Dennoch kann sich eine Two-Point-Conversion strategisch lohnen, da der Erwartungswert (Punktedurchschnitt pro Versuch) bei höheren Erfolgsannahmen über dem des Extrapunkts liegen kann.

Typische Einsatzszenarien

Teams entscheiden sich häufig für eine Two-Point-Conversion, wenn:

  • eine bestimmte Punktedifferenz ausgeglichen werden soll (z. B. um auf 3, 7 oder 8 Punkte Rückstand zu kommen),
  • ein Sieg statt Überzeit (= Overtime) angestrebt wird,
  • taktische Vorteile durch Momentum, Gegnerunsicherheiten oder Matchups bestehen,
  • der Kicker verletzt oder unzuverlässig ist,
  • Wettereinflüsse (Wind, Regen) das Kicken erschweren.

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