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CINCINNATI BENGALS

Die Geschichte der Cincinnati Bengals

Die Cincinnati Bengals wurden am 23. Mai 1967 als zehntes und letztes Franchise der American Football League (AFL) gegründet – eine direkte Folge der bevorstehenden Fusion zwischen AFL und NFL. Die treibende Kraft hinter dem Team war Paul Brown, einer der größten Innovatoren und Coaches der Football-Geschichte. Brown, der zuvor die Cleveland Browns gegründet und zu legendären Erfolgen geführt hatte (sieben Meisterschaften in zwölf Jahren), war 1962 vom Browns-Owner Art Modell entlassen worden. Nach sechs Jahren Pause hatte Brown den Drang, zurück ins professionelle Football zu kommen. Mit Unterstützung von Ohio Governor Jim Rhodes und einer Investorengruppe erhielt Brown die Genehmigung für ein AFL-Franchise in Cincinnati für 7,7 Millionen Dollar. Brown selbst hielt einen 10%-Anteil und wurde General Manager und Head Coach mit vollständiger Autorität über alle Football-Entscheidungen. Der Name "Bengals" ehrte frühere Cincinnati-Teams gleichen Namens aus den 1930er und 1940er Jahren und verwies auf Browns Wurzeln in Massillon, Ohio, wo er die High School Tigers trainiert hatte. Die ikonischen Orange-und-Schwarz-Farben (Bengaltiger) wurden gewählt – wobei Orange exakt dem Farbton der Cleveland Browns entsprach, möglicherweise als Seitenhieb auf Modell.

Die ersten beiden Saisons (1968-1969) spielten die Bengals im kleinen Nippert Stadium (Heimat der Cincinnati Bearcats) mit 28.000 Plätzen. Die Expansion-Saison 1968 endete mit 3-11, doch Running Back Paul Robinson lief für 1.023 Yards und wurde AFL Rookie of the Year. 1969 verbesserten sich die Bengals auf 4-9, und Paul Brown wurde zum AFL Coach of the Year ernannt. Brown entwickelte eine Draft-Strategie, die auf überdurchschnittlich intelligente Spieler abzielte – Punter Pat McInally besuchte Harvard, Linebacker Reggie Williams studierte in Dartmouth. Viele ehemalige Spieler wurden später erfolgreiche Kommentatoren und Broadcaster. 1970 zogen die Bengals ins neue Riverfront Stadium (geteilt mit den Cincinnati Reds) und traten mit der AFL-NFL-Fusion der NFL bei. Im ersten Jahr in der NFL gewannen die Bengals die AFC Central Division mit 8-3 und erreichten die Playoffs – die schnellste Postseason-Qualifikation eines Expansion-Teams zu diesem Zeitpunkt. Sie verloren jedoch im Divisional Round gegen die Baltimore Colts (0-17). Die 1970er brachten zwei weitere Playoff-Teilnahmen (1973, 1975), aber keine Postseason-Siege. Paul Brown trat nach der Saison 1975 als Head Coach zurück (48-39-1 Bilanz), blieb aber bis zu seinem Tod 1991 als General Manager und Team-Präsident aktiv.

Die 1980er markierten die erfolgreichste Ära der Bengals-Geschichte. 1980 wurde Anthony Muñoz (USC) in der ersten Runde gedraftet – einer der größten Offensive Tackles aller Zeiten. Die Saison 1981 unter Head Coach Forrest Gregg (ehemaliger Packers-Star unter Vince Lombardi) brachte den Durchbruch: Mit einer 12-4 Bilanz gewannen die Bengals die AFC Central und die Nr. 1-Seed. Quarterback Ken Anderson (gedraftet 1971, Augustana College) hatte eine MVP-Saison mit 3.754 Yards, 29 TDs und nur 10 Interceptions – er führte die Liga in Passer Rating (98.4) und Completion Percentage (62.6%). In dieser Saison führten die Bengals die ikonischen Tiger-Streifen-Helme ein, die zu ihrem Markenzeichen wurden. In den Playoffs besiegten Cincinnati die Buffalo Bills (28-21) und die San Diego Chargers (27-7) im AFC Championship Game. Super Bowl XVI fand am 24. Januar 1982 im Pontiac Silverdome (Michigan) statt – der erste Super Bowl in kaltem Klima. Die Bengals trafen auf die San Francisco 49ers unter Bill Walsh. Cincinnati geriet 0-20 in Rückstand, kämpfte sich auf 14-20 zurück, verlor aber letztlich 21-26. Trotz der Niederlage waren die Bengals endlich Contender.

Nach einigen durchwachsenen Jahren folgte 1984 eine neue Ära: Sam Wyche wurde Head Coach, und Boomer Esiason übernahm von Ken Anderson die Quarterback-Position. Die Saison 1988 brachte erneut Super Bowl-Glory: Mit einer 12-4 Bilanz gewannen die Bengals die AFC Central und die Nr. 1-Seed. Esiason warf für 3.572 Yards und 28 TDs, wurde NFL MVP, und die Offense mit Ickey Woods (Running Back mit dem berühmten "Ickey Shuffle" Touchdown-Dance) war explosiv. In den Playoffs besiegten die Bengals die Seattle Seahawks (21-13) und die Buffalo Bills (21-10) im AFC Championship Game. Super Bowl XXIII am 22. Januar 1989 im Joe Robbie Stadium (Miami) war ein Thriller gegen die San Francisco 49ers. Die Bengals führten im vierten Viertel 16-13, doch Joe Montana orchestrierte einen legendären Game-Winning Drive (92 Yards in 3 Minuten), der mit einem 10-Yard-Touchdown-Pass an John Taylor mit 34 Sekunden verbleibend endete. Endstand: 16-20. Wieder eine herzzerreißende Niederlage gegen die 49ers. Die Bengals hatten nun zwei Super Bowl-Auftritte und zwei Niederlagen – beide gegen San Francisco.

Die 1990er waren brutal: Nach Paul Browns Tod 1991 übernahm sein Sohn Mike Brown die Team-Präsidentschaft. Sportlich war es desaströs – 14 aufeinanderfolgende Saisons ohne Winning Record (1991-2004), eine der längsten Durststrecken der NFL-Geschichte. Die Bengals waren konstant unter den schlechtesten Teams der Liga. 1994 und 1995 hatten sie den Nr. 1-Overall-Pick im Draft, doch weder Defensive Tackle Dan Wilkinson noch Running Back Ki-Jana Carter erfüllten Erwartungen. Erst 2003 mit der Verpflichtung von Head Coach Marvin Lewis begann die Wende. Lewis (ehemaliger Ravens Defensive Coordinator) brachte Struktur und Professionalität zurück. 2004 drafteten die Bengals Quarterback Carson Palmer (Nr. 1-Overall-Pick 2003) und 2005 erreichten sie mit 11-5 erstmals seit 15 Jahren die Playoffs. Im Wild Card Game gegen die Pittsburgh Steelers verletzte sich Palmer jedoch beim ersten Pass schwer am Knie, und die Bengals verloren 17-31. Die Lewis-Ära (2003-2018) brachte sieben Playoff-Teilnahmen, aber Cincinnati verlor alle sieben Wild Card Games – eine frustrierende Serie. Die "Killer Bs"-Offense mit Palmer, dann Andy Dalton (Quarterback 2011-2019), und Wide Receiver Chad "Ochocinco" Johnson war explosiv, aber Playoff-Erfolg blieb verwehrt.

Die moderne Bengals-Ära begann 2019 mit der Verpflichtung von Zac Taylor (ehemaliger Rams Offensive Coordinator) als Head Coach. 2020 drafteten die Bengals Quarterback Joe Burrow aus LSU mit dem Nr. 1-Overall-Pick nach dessen Heisman-Trophy-Saison. 2021 folgte Wide Receiver Ja'Marr Chase (Burrows College-Teammate) ebenfalls mit dem Nr. 5-Pick. Die Saison 2021 wurde historisch: Mit 10-7 gewannen die Bengals die AFC North und erreichten erstmals seit 1988 das AFC Championship Game. Im Wild Card Round besiegten sie die Las Vegas Raiders (26-19) – der erste Playoff-Sieg seit 1991 (31 Jahre!). Sie besiegten die Tennessee Titans (19-16) und schließlich die Kansas City Chiefs in Overtime (27-24) im AFC Championship Game. Super Bowl LVI am 13. Februar 2022 im SoFi Stadium (Los Angeles) war das dritte Super Bowl-Erscheinen der Bengals. Diesmal gegen die Los Angeles Rams (nicht die 49ers!). Die Bengals führten 20-16 ins vierte Viertel, doch die Rams siegten 23-20 durch einen späten Touchdown-Drive. Wieder eine knappe Niederlage. 2022 erreichten die Bengals erneut das AFC Championship Game, verloren aber gegen die Kansas City Chiefs (20-23). Die Saison 2025 ist bisher enttäuschend: Mit einem 3-7-Record stehen die Bengals auf dem dritten Platz der AFC North. Joe Burrow erlitt in Week 2 eine schwere Turf-Toe-Verletzung (Grade 3) und wurde auf Injured Reserve gesetzt. Veteran-Quarterback Joe Flacco (Trade von den Cleveland Browns) übernahm, doch die Defense kämpft massiv – 33,4 Punkte erlaubt pro Spiel (32. von 32 Teams). Trotz der Struggles bleiben die Bengals mit Burrow, Chase, Tee Higgins, und der "Who Dey"-Fanbase ein Team mit Super Bowl-Potenzial für die Zukunft.

Erfolge & Championships

3
Super Bowl Teilnahmen
XVI (1981), XXIII (1988), LVI (2021) – alle gegen NFC West Teams verloren
3
Conference Championships
1981, 1988, 2021 – drei AFC Championship Siege auf dem Weg zum Super Bowl
10
Division Titles
Seit 1970 mehrfache AFC Central/North Division Champions, zuletzt 2021 und 2023
16
Playoff-Teilnahmen
Inklusive berühmter Playoff-Runs 1981, 1988 und der historischen 2021-Saison

Franchise-Rekorde

  • Meiste Passing Yards
    Ken Anderson - 32.838 Yards (1971-1986) – Hall of Fame würdiger Quarterback
  • Meiste Touchdown-Pässe
    Ken Anderson - 197 TDs (1971-1986) – vier AFC Passing Titles
  • Meiste Rushing Yards
    Corey Dillon - 8.061 Yards (1997-2003) – physischer, dominanter Running Back
  • Meiste Receiving Yards
    Chad Johnson - 10.783 Yards (2001-2010) – "Ochocinco", spektakuläre TD-Celebrations
  • Meiste Receptions
    A.J. Green - 649 Catches (2011-2020) – 7× Pro Bowl, einer der besten WRs seiner Ära
  • Meiste Career Interceptions
    Ken Riley - 65 INTs (1969-1983) – Nr. 5 all-time NFL, Hall of Fame Kandidat

Paycor Stadium

Das Paycor Stadium (ehemals Paul Brown Stadium 2000-2022) ist seit dem 19. August 2000 die Heimat der Cincinnati Bengals und eines der modernsten NFL-Stadien seiner Zeit. Das 455 Millionen Dollar teure Open-Air-Stadion liegt spektakulär am Ohio River im Herzen von Downtown Cincinnati, Teil der Riverfront-Entwicklung zusammen mit dem Great American Ball Park (Cincinnati Reds). Mit einer Kapazität von 65.515 Sitzplätzen bietet es eine intimere, aber intensive Atmosphäre. Das Stadion wurde von der Architektur-Firma NBBJ entworfen und zeichnet sich durch sein futuristisches, hufeisenförmiges Design aus – jeder Sitz bietet unverstellte Sicht aufs Spielfeld. Über 70% der Sitze liegen entlang der Sidelinien. Das Stadion ersetzte das veraltete Riverfront Stadium/Cinergy Field, wo die Bengals von 1970-1999 spielten. Anders als die meisten NFL-Teams verkauften die Bengals zunächst keine Naming Rights und ehrten stattdessen Team-Gründer Paul Brown – erst 2022 wurde ein 16-Jahres-Deal mit Paycor (Cincinnati-basiertes HR-Software-Unternehmen) abgeschlossen. Das Stadion war das erste NFL-Stadium, das einen AIA Design Award gewann.

Das Paycor Stadium wird liebevoll "The Jungle" genannt – eine Anspielung auf den natürlichen Lebensraum des Bengaltigers und den Guns N' Roses Song "Welcome to the Jungle", der 1988 zur inoffiziellen Hymne wurde. Die Jungle-Atmosphäre ist legendär: Vor dem Kickoff wird eine Animation eines Bengaltigers gezeigt, der durch den Dschungel streift und die Gegner-Flagge mit seinen Krallen zerreißt. Die orange-schwarzen Tiger-Streifen dominieren das Stadion-Interieur. Die "Who Dey"-Chant der Bengals-Fans (entstanden in den 1980ern) hallt durch das Stadion und ist eines der erkennbarsten Fan-Rituale der NFL: "Who Dey! Who Dey! Who Dey think gonna beat them Bengals? Nobody!" Das Spielfeld war ursprünglich Kentucky Bluegrass, wurde aber 2004 auf FieldTurf umgestellt nach Wartungsproblemen. Das Feld ist beheizt (fünf Meilen Rohre unter dem Feld) für Winter-Spiele. Das Stadion verfügt über 114 Private Suites, 7.600 Club Seats mit In-Seat-Service und Fine Dining, zwei riesige Video Boards, und 56 Concession Stands. Der Bengals Pro Shop ist ein Mekka für Fans.

Das Stadion hat ikonische Momente erlebt: Das erste Regular Season Game am 10. September 2000 gegen die Cleveland Browns (vor 64.006 Fans – Cincinnati Sports Record zu der Zeit), den ersten Playoff-Sieg seit 31 Jahren im Januar 2022 gegen die Raiders (26-19), und die elektrische Atmosphäre während des 2021 Playoff-Runs zum Super Bowl LVI. 2025 wurde eine große Stadion-Renovation für 470 Millionen Dollar angekündigt: Über 2.000 zusätzliche Club Seats, erweiterte Lounges und Bars, verbesserte Video Boards, modernisierte Facilities und bessere Transportation (Rolltreppen, Aufzüge). Der Bengals-Mietvertrag wurde um 11 Jahre bis 2036 verlängert (Option bis 2046). Das Stadion ist LEED-zertifiziert für Energieeffizienz. Neben NFL-Spielen hostet es College Football Games (Cincinnati Bearcats, Ohio State, Kentucky), das jährliche Macy's Music Festival, Konzerte (Kenny Chesney, Tim McGraw waren 2012 die ersten), und sogar das Queen City Classic Chess Tournament. Die Lage am Ohio River mit Blick auf die Cincinnati Skyline und die historischen Suspension Bridges macht Spieltage zu einem visuellen Erlebnis. Die Verbindung zur Downtown (Restaurants, Bars, The Banks Entertainment District) macht es zu einem Gameday-Destination. Mit der "Who Dey"-Tradition, der Jungle-Atmosphäre, und der Hoffnung auf den ersten Super Bowl-Titel bietet Paycor Stadium eine der leidenschaftlichsten NFL-Erfahrungen.

Kapazität
65.515
Eröffnung
19. Aug. 2000
Spielfläche
FieldTurf
Baukosten
$455 Mio.
  • Spektakuläre Lage am Ohio River im Herzen von Downtown Cincinnati mit Blick auf die Skyline und historische Suspension Bridges
  • "The Jungle" Nickname und Atmosphäre – Guns N' Roses "Welcome to the Jungle" als Hymne, Tiger-Animation vor Kickoff
  • Die "Who Dey"-Chant der Fans ist eine der erkennbarsten NFL-Traditionen – "Who Dey think gonna beat them Bengals? Nobody!"
  • Erstes NFL-Stadium mit AIA Design Award – futuristisches, hufeisenförmiges Design mit unverstellten Sichtlinien von jedem Sitz
  • LEED-zertifiziert für Energieeffizienz und umweltfreundliches Design – eines der wenigen "grünen" NFL-Stadien
  • Beheiztes FieldTurf mit fünf Meilen Rohrleitungen unter dem Feld – perfekte Spielbedingungen auch bei eisigen Ohio-Wintern
  • 114 Private Suites und 7.600 Club Seats mit Premium-Amenities – In-Seat-Service, Fine Dining, exklusive Lounges
  • Teil des Riverfront-Entertainment-Komplexes "The Banks" – Restaurants, Bars, Great American Ball Park in Gehweite
  • 470 Mio. Dollar Renovation-Plan für 2025-2026 angekündigt – modernisierte Video Boards, erweiterte Club Seats, verbesserte Facilities
  • Gastgeber ikonischer Momente – erster Playoff-Sieg seit 31 Jahren (2022), 2021 AFC Championship Run zum Super Bowl LVI

Fun Facts

Die Bengals haben drei Super Bowl-Teilnahmen (XVI, XXIII, LVI) – alle drei Male verloren sie knapp im vierten Viertel, zweimal gegen die 49ers (26-21, 20-16), einmal gegen die Rams (23-20).
Paul Brown gründete sowohl die Cleveland Browns als auch die Cincinnati Bengals – er ist der einzige Person, die zwei NFL-Franchises gründete und beide coachte.
Anthony Muñoz gilt als einer der größten Offensive Tackles aller Zeiten – 11 aufeinanderfolgende Pro Bowls (1981-1991), Hall of Fame 1998, einziger Bengals-Spieler in Canton.
Ken Anderson hält einen NFL-Rekord, der 25 Jahre stand: 70,6% Completion Percentage (1982) – erst Drew Brees brach ihn 2009. Anderson ist Hall of Fame würdig, aber noch nicht aufgenommen.
Die "Ickey Shuffle" – Ickey Woods' Touchdown-Dance 1988 – wurde zu einem kulturellen Phänomen und ist einer der berühmtesten TD-Celebrations der NFL-Geschichte.
Chad Johnson änderte legal seinen Namen zu "Chad Ochocinco" (85 auf Spanisch) 2008 – seine spektakulären Touchdown-Celebrations und Trash-Talk machten ihn zur Kultfigur.
Joe Burrow führte die Bengals 2021 zum Super Bowl in seiner zweiten Saison – nach einer ACL-Verletzung als Rookie. Mit Ja'Marr Chase bildete er eines der besten QB-WR-Duos der NFL.

Franchise-Legenden

Paul Brown
Gründer & Head Coach (1968-1975)
Hall of Fame (1967), gründete Browns & Bengals, revolutionärer Innovator (Playbook, Face Masks, Film Study, Plays von Sideline), AFL Coach of Year (1969)
Anthony Muñoz
Offensive Tackle (1980-1992)
Hall of Fame (1998), #78 retired, 11× Pro Bowl, 11× All-Pro, bester OT aller Zeiten, NFL 1980s All-Decade Team, NFL Man of the Year (1991)
Ken Anderson
Quarterback (1971-1986)
Ring of Honor, 4× Pro Bowl, NFL MVP (1981), 4× AFC Passing Champion, 32.838 Yards, 197 TDs, 70,6% Completion (1982 Rekord), Super Bowl XVI Starter
Boomer Esiason
Quarterback (1984-1997)
Ring of Honor, 4× Pro Bowl, NFL MVP (1988), 27.149 Yards, 187 TDs, Super Bowl XXIII Starter, erfolgreicher TV-Broadcaster nach Karriere
Chad Johnson
Wide Receiver (2001-2010)
Ring of Honor (2023), 6× Pro Bowl, 10.783 Yards, 66 TDs, "Ochocinco", legendäre TD-Celebrations, spektakulärer Spieler und Persönlichkeit
Joe Burrow
Quarterback (2020-present)
Nr. 1 Pick 2020, 2× Pro Bowl, Comeback Player of Year (2021), führte Bengals zu Super Bowl LVI (2021), franchise-changing QB, Heisman Trophy Winner (LSU 2019)
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